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Angehörigen-Report · Pflege

Jede Woche ein
Lebenszeichen

„Wie geht es Mama?“ — diese Frage stellen Angehörige jede Woche. Meistens am Telefon, meistens sonntags. Der Angehörigen-Report beantwortet sie, bevor sie gestellt wird.

Als Pilotbetrieb mitmachen
Entwickelt für Pflegedienste Verarbeitung in Deutschland Freigabe durch die Leitung AV-Vertrag vor dem ersten Upload Keine App, kein Portal
Ältere Frau und Pflegekraft sitzen nebeneinander auf dem Sofa und lächeln sich an
Ein Sonntag im September

Zwischen zwei Besuchen liegt eine Woche Ungewissheit.

  • 21:31

    Die Tochter wohnt in Hamburg. Die Mutter in Moers.

    Sie hat gerade aufgelegt. Wie jeden Sonntag. Und wie jeden Sonntag hat ihre Mutter gesagt, es sei alles gut.

  • 21:38

    Sie glaubt ihr nicht. Nachprüfen kann sie es auch nicht.

    Was in dieser Woche wirklich passiert ist, erfährt sie meist zufällig — und meist erst dann, wenn schon etwas passiert ist.

  • 21:47

    Eine E-Mail vom Pflegedienst.

    Keine Fachbegriffe, kein Formular. Vier Absätze darüber, wie die Woche ihrer Mutter tatsächlich war. Sie liest sie zweimal.

Beispiel · so soll er aussehen
Was ankommt

Eine E-Mail. Mehr braucht es nicht.

Kein Portal, in das sich jemand einloggen muss. Keine App, die installiert werden will. Angehörige sind oft selbst über sechzig — was nicht im Postfach landet, wird nicht gelesen.

Der Ton lässt sich einstellen: förmlich oder herzlich, Sie oder Du, knapp oder ausführlich. Einmal für die ganze Einrichtung, dann gilt er für alle Berichte.

Pflegedienst Sonnenweg  →  Sabine K.

Die Woche Ihrer Mutter — 14. bis 20. September

Guten Abend Frau K.,

diese Woche geht es Ihrer Mutter insgesamt gut. Sie hat sich am Mittwoch besonders über Ihren Anruf gefreut — davon hat sie zwei Tage erzählt.

Am Donnerstag war sie unruhig und wollte nach Hause. Ein Spaziergang im Garten hat geholfen, danach war der Abend ruhig.

Nächste Woche steht der Friseurbesuch an. Darauf freut sie sich schon.

Herzliche Grüße
Ihr Team vom Pflegedienst Sonnenweg

Beispieltext. Jeder Bericht wird von der Pflegedienstleitung gelesen und freigegeben, bevor er verschickt wird.
Nahaufnahme: eine Pflegekraft hält ein Tablet, daneben sitzt die ältere Frau
Wie der Bericht entsteht

Aus der Dokumentation, die ohnehin geschrieben wird.

Niemand tippt zusätzlich etwas ein. Der Bericht entsteht aus dem, was das Team im Alltag ohnehin festhält.

01

Die Woche wird gelesen

Herausgezogen wird, was für Angehörige wirklich zählt: Stimmung, Appetit, Schlaf, Besuche, kleine Fortschritte, gesundheitliche Veränderungen.

02

Klartext statt Fachsprache

Aus „Nahrungsaufnahme suffizient“ wird „sie hat gut gegessen“. Angehörige sollen den Bericht verstehen, nicht übersetzen müssen.

03

Der Ton gehört euch

Förmlich oder herzlich, Sie oder Du, knapp oder ausführlich — einmal eingestellt, gilt für alle Berichte der Einrichtung.

04

Freigabe vor dem Versand

Ein unbedacht formulierter Satz über einen schlechten Tag kann eine Familie schwer treffen. Das darf keine Maschine allein entscheiden.

Wir schreiben Ihnen jede Woche, wie es Ihrer Mutter geht.
Ein Satz im Erstgespräch, den kaum ein Wettbewerber sagen kann. Dazu: weniger Sorgenanrufe, die Zeit kosten.
Ablauf

So läuft es im Alltag.

01

Einmalig einrichten

Klientenliste, Empfänger je Klient, vorliegende Einwilligungen und der gewünschte Ton der Einrichtung.

02

Sonntags läuft der Vorgang

Die Wochendokumentation wird ausgewertet und je Klient ein Berichtsentwurf erstellt.

03

Leitung gibt frei

Alle Entwürfe erscheinen in einer Liste. Lesen, bei Bedarf ändern, freigeben — oder zurückhalten, wenn etwas Persönliches besser ins Telefonat gehört.

04

Versand am Abend

Die Angehörigen bekommen den Bericht per E-Mail. Antworten landen als Notiz beim Klienten, damit das Team weiß, was besprochen wurde.

Datenschutz

Gesundheitsdaten sind die schützenswerteste Kategorie, die es gibt.

Was wir zusagen

Verarbeitung auf Servern in Deutschland. Personenbezogene Angaben werden vor jeder KI-Verarbeitung durch Platzhalter ersetzt. Löschung spätestens nach 24 Stunden. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO bekommst du vor dem ersten Upload, nicht danach.

Was wir nicht behaupten

Kein Werkzeug nimmt dir die Verantwortung als verantwortliche Stelle ab. Vor dem Einsatz gehört eine datenschutzrechtliche Prüfung in deinem Haus dazu — dabei helfen wir, entscheiden musst du.

Sideboard mit gerahmten Familienfotos in einem warm beleuchteten Wohnzimmer
Preise

Was es kosten soll.

Geplante Preise, noch nicht endgültig. Wer in der Erprobungsphase einsteigt, nutzt das Werkzeug kostenlos und behält später einen dauerhaften Vorzugspreis.

4,90 € pro Klient und Monat

Viele Dienste geben das an die Angehörigen weiter.

149 € pro Monat bis 50 Klienten

Bis 100 Klienten 199 € im Monat.

0 € für die ersten Pilotbetriebe

Im Gegenzug dürfen wir aus den Erfahrungen lernen.

Häufige Fragen

Was Pflegedienste als Erstes fragen.

Was, wenn eine Woche schlecht war?

Dann steht das auch drin — aber ehrlich und ohne Drama, und immer erst nach Freigabe durch die Leitung. Ein Bericht, der nur schöne Wochen kennt, verliert innerhalb eines Monats jede Glaubwürdigkeit.

Wer muss der Sache zustimmen?

Der Klient selbst, solange er einwilligungsfähig ist — sonst die rechtliche Betreuung oder die bevollmächtigte Person. Und die Angehörigen, die den Bericht empfangen. Der Datenschutz-Lotse holt und dokumentiert genau das.

Dürfen Fotos mitgeschickt werden?

Grundsätzlich ja, aber nur mit ausdrücklicher Einwilligung und nicht in der ersten Fassung. Bilder aus Pflegesituationen sind heikel, das wollen wir sauber lösen statt schnell.

Was bringt es dem Pflegedienst wirtschaftlich?

Zwei Dinge: weniger Sorgenanrufe, die Zeit kosten — und ein Satz im Erstgespräch, den kaum ein Wettbewerber sagen kann: Wir schreiben Ihnen jede Woche, wie es Ihrer Mutter geht.

Pilotphase

Wir suchen Pflegedienste, die mit uns testen.

Kein Vertrag, keine Kosten, keine Verpflichtung. Du bekommst das Werkzeug als Erster und bestimmst mit, was zuerst gebaut wird. Wir bekommen ehrliches Feedback aus der Praxis — das ist mehr wert als jede Marktforschung.

Erst reden, dann bauen.

Ein Telefonat, in dem du erzählst, wo es bei euch wirklich klemmt.

Gespräch vereinbaren

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